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Branchenbericht von Horror-Shop.com untersucht die wachsende Nachfrage nach abgestimmten Paar- und Gruppenkostümen

Teamfoto von Horror-Shop.com im Showroom mit Halloween-Dekoration, Kostümen, Requisiten und einer großen Monsterfigur im Hintergrund.

Horror Shop Team

Michael Myers Maske im Stil von Halloween (2018): verwittertes, cremeweißes Latexfinish mit eingearbeiteten braunen Haaren, gezeigt im Halbprofil.

Michael Myers Maske aus Halloween 2018

Horror-Clown Kostüm in Schwarz-Weiß mit Punkten und Streifen, Halskrause, Killerclown-Maske und blutigem Messer als Ganzkörperansicht

Killerclown Kostüm im Schwarz-Weiß-Design aus Punkte- und Streifenmuster

Die Analyse beschreibt den Wandel vom einzeln gewählten zum gemeinsam geplanten Kostüm und benennt soziale Medien als treibenden Faktor.

MüNCHEN, GERMANY, October 9, 2026 /EINPresswire.com/ -- Der auf Event- und Themenausstattung spezialisierte Einzelhändler Horror-Shop.com hat am Freitag einen Branchenbericht veröffentlicht, der die wachsende Nachfrage nach abgestimmten Paar- und Gruppenkostümen untersucht. Die Analyse befasst sich mit der Beobachtung, dass Konsumenten ihre Verkleidung zunehmend nicht mehr allein, sondern gemeinsam mit Partnern, Freundeskreisen oder Familien planen. Nach Angaben des Unternehmens verbindet der Bericht interne Daten zum Bestellverhalten mit einer Einordnung der Rolle sozialer Medien und soll die strukturellen Folgen dieser Verschiebung für Sortiment, Beratung und Logistik beschreiben. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung fällt in die umsatzstärkste Phase des Jahres rund um Halloween.

Das gemeinsame Verkleiden ist kein neues Phänomen. Abgestimmte Kostüme in Familien, auf Mottopartys oder in Vereinen sind seit Langem verbreitet. Der Bericht argumentiert jedoch, dass sich das Verhältnis zwischen individueller und gemeinschaftlicher Verkleidung in den vergangenen Jahren verschoben hat. Während früher die einzelne Kostümwahl im Vordergrund stand und die Abstimmung mit anderen eher die Ausnahme bildete, plant ein wachsender Teil der Käuferschaft die Verkleidung von vornherein als gemeinsames Vorhaben. Das Kostüm wird damit weniger als persönliche Einzelentscheidung und stärker als Bestandteil eines gemeinsamen Auftritts verstanden. Diese Verschiebung bildet den Kern der vorgelegten Analyse.

Im deutschsprachigen Raum trifft diese Entwicklung auf eine bereits vorhandene Verkleidungskultur. Gruppenauftritte haben hier eine lange Tradition, etwa in Form von Karnevalsvereinen, abgestimmten Wagengruppen oder einheitlich kostümierten Gesellschaften. Der Bericht argumentiert, dass die aktuelle Nachfrage nach Halloween-Gruppenkostümen nicht unvermittelt entsteht, sondern an diese etablierte Praxis des gemeinsamen Verkleidens anknüpft. Neu seien vor allem der Anlass sowie die Geschwindigkeit, mit der sich Motive über digitale Kanäle verbreiten. Die Verbindung aus vertrauter Verkleidungskultur und neuen, sozial geteilten Vorlagen erklärt dem Bericht zufolge, weshalb sich das abgestimmte Kostüm im deutschsprachigen Markt vergleichsweise rasch etabliert hat.

Als wesentlichen Treiber benennt der Bericht die visuelle Ausrichtung sozialer Medien. Plattformen, auf denen Fotos und kurze Videos im Mittelpunkt stehen, belohnen den Angaben zufolge Inhalte, die als Gruppe eine klar erkennbare und optisch zusammenhängende Wirkung erzielen. Ein abgestimmtes Gruppenkostüm erzeugt ein stärkeres Bild als mehrere unverbundene Einzelkostüme und wird häufiger geteilt und kommentiert. Dadurch entsteht ein Anreiz, die Verkleidung bereits im Vorfeld als gemeinsames Konzept zu entwickeln. Der Bericht beschreibt dies als Wechselwirkung: Sichtbare Gruppenkostüme regen weitere Nutzer zur Nachahmung an, was die Nachfrage nach abgestimmten Sets zusätzlich verstärkt. Zugleich verweist die Analyse darauf, dass sich der Erfolg einzelner Motive auf diesem Weg schwer vorhersagen lässt und kurzfristige Wellen auslösen kann.

„Die Verkleidung ist heute für viele Menschen ein gemeinschaftliches Projekt und keine reine Einzelentscheidung mehr", sagt Thomas Friese, Gründer und Geschäftsführer von Horror-Shop.com. „Wer sein Kostüm plant, denkt häufig von Anfang an das Umfeld mit, den Partner, die Freundesgruppe oder die Familie. In den Bestelldaten zeigt sich das darin, dass abgestimmte Sets und mehrere zusammengehörige Kostüme in einer Bestellung deutlich an Bedeutung gewonnen haben."

Ein eigener Abschnitt widmet sich den Paarkostümen. Abgestimmte Kombinationen, bei denen zwei Verkleidungen inhaltlich aufeinander Bezug nehmen, zählen dem Bericht zufolge zu den beständigsten Varianten des gemeinsamen Verkleidens. Die Nachfrage verteilt sich dabei auf die Sortimente für Halloween-Kostüme für Herren und Halloween-Kostüme für Damen, die sich zu thematisch zusammengehörigen Auftritten verbinden lassen. Der Bericht weist darauf hin, dass sich die Zusammenstellung solcher Kombinationen nicht auf feste Rollenbilder beschränkt. Paare und Gruppen stellen ihre Kostüme den Beobachtungen zufolge zunehmend frei zusammen, unabhängig davon, welchem Sortimentsbereich ein einzelnes Teil zugeordnet ist. Entscheidend ist demnach die inhaltliche Stimmigkeit des gemeinsamen Konzepts, nicht die Herkunft des einzelnen Artikels aus einer bestimmten Kategorie.

Über das Paar hinaus beschreibt die Analyse den Trend zu Kostümen für größere Gruppen. Freundeskreise, Kollegien und Familien greifen demnach vermehrt zu Konzepten, die mehrere Personen in ein gemeinsames Thema einbinden. Häufig orientieren sich solche Gruppenkostüme an bekannten Vorlagen aus Film, Serie oder Popkultur, die eine Vielzahl wiedererkennbarer Figuren bereitstellen und sich dadurch gut auf mehrere Träger verteilen lassen. Der Bericht führt die Beliebtheit dieser Konzepte auf ihren hohen Wiedererkennungswert zurück: Ein stimmiges Gruppenbild wird auch ohne Erklärung verstanden und entfaltet seine Wirkung sowohl vor Ort als auch in der anschließenden Darstellung in sozialen Medien.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Quellen, aus denen Gruppen ihre Konzepte beziehen. Wo die Ideenfindung früher überwiegend im persönlichen Austausch oder anhand gedruckter Kataloge erfolgte, stützt sie sich heute den Angaben zufolge stark auf digitale Inspirationsquellen. Nutzer übernehmen dort gesehene Konzepte, passen sie an die eigene Gruppe an und setzen sie mit verfügbaren Artikeln um. Der Bericht beschreibt diesen Vorgang als Kette aus Anregung, Anpassung und Umsetzung, die sich innerhalb kurzer Zeit abspielen kann. Für den Handel bedeutet dies, dass die Nachfrage nach bestimmten Zusammenstellungen weniger gleichmäßig verläuft und stärker von einzelnen, breit geteilten Vorlagen abhängt als in der Vergangenheit.

Die Analyse ordnet den Trend zudem in einen breiteren Wandel der Halloween-Kultur ein, in dem das Fest verstärkt als gemeinschaftlicher und auf Beziehungen ausgerichteter Anlass begriffen wird. Neben der abgestimmten Verkleidung beobachtet der Bericht die Ausweitung begleitender sozialer Rituale. Dazu zählt der zuletzt stark gewachsene Trend der sogenannten Boo Baskets, bei dem thematisch gestaltete Geschenkkörbe an Freunde, Partner oder Nachbarn weitergegeben werden. Der Bericht wertet solche Formate als Ausdruck derselben Entwicklung, die auch die Gruppenkostüme trägt: Halloween verschiebt sich von einem individuell begangenen Anlass hin zu einem geteilten Erlebnis, das aktiv mit dem sozialen Umfeld gestaltet wird. Das Verkleiden ist dabei ein Element unter mehreren, die das Fest zunehmend als gemeinsame Aktivität prägen.

„Wir sehen, dass sich rund um das Verkleiden weitere gemeinschaftliche Formate etablieren", sagt eine Sprecherin aus dem Bereich Sortimentsentwicklung von Horror-Shop.com. „Ob abgestimmtes Gruppenkostüm oder gestalteter Geschenkkorb, dahinter steht derselbe Wunsch, den Anlass gemeinsam zu begehen und zu teilen. Für die Sortimentsplanung bedeutet das, nicht nur einzelne Kostüme zu betrachten, sondern zusammengehörige Konzepte, die mehrere Personen oder einen ganzen Anlass abdecken."

Für den Handel verbindet der Bericht mit der Entwicklung mehrere praktische Folgen. Abgestimmte Paar- und Gruppenkostüme führen den Angaben zufolge dazu, dass pro Vorgang mehrere zusammengehörige Artikel bestellt werden, häufig in unterschiedlichen Größen für verschiedene Personen. Das erhöht die Anforderungen an die Verfügbarkeit ganzer Produktgruppen, da ein fehlendes Teil die gesamte Zusammenstellung beeinträchtigen kann. Gleichzeitig verlängert sich die Planungsphase, weil die Abstimmung innerhalb einer Gruppe Zeit beansprucht und die Entscheidung früher fällt als bei einer einzelnen Verkleidung. Der Bericht beschreibt daraus folgend einen Bedarf an einer vorausschauenden Beschaffung, die zusammengehörige Artikel gebündelt und in ausreichender Größenauswahl bereithält.

Hinzu kommt die Herausforderung unterschiedlicher Körpergrößen und Passformen innerhalb einer Gruppe. Ein stimmiges Gesamtbild setzt voraus, dass ein Konzept in einer ausreichenden Bandbreite an Größen verfügbar ist, damit alle Beteiligten dasselbe Thema tragen können. Der Bericht verweist darauf, dass gerade bei größeren Gruppen die Verfügbarkeit einzelner Größen über das Zustandekommen des gemeinsamen Auftritts entscheiden kann. Anbieter, die zusammengehörige Artikel in breiter Größenauswahl vorhalten, besitzen den Angaben zufolge einen Vorteil gegenüber Händlern mit lückenhaftem Bestand.

Zur Käuferstruktur hält der Bericht fest, dass abgestimmte Kostüme über unterschiedliche Altersgruppen hinweg nachgefragt werden. Neben jüngeren Konsumenten, die den Trend in sozialen Medien prägen, betrifft er auch Familien, die gemeinsame Kostümkonzepte für Kinder und Erwachsene suchen, sowie Kollegien und Vereine, die Gruppenauftritte für Veranstaltungen planen. Die Analyse ordnet das gemeinsame Verkleiden damit als breit getragenes Phänomen ein, das nicht auf eine einzelne Zielgruppe beschränkt bleibt. Der Bericht verweist zugleich darauf, dass das individuelle Einzelkostüm weiterhin den größten Anteil der Nachfrage ausmacht und die abgestimmten Konzepte diesen Bereich ergänzen, nicht ersetzen.

Die aktuelle Analyse steht nach Unternehmensangaben in einer Reihe von Marktberichten, die sich mit strukturellen Veränderungen im Segment befassen. Frühere Veröffentlichungen hatten die Ausdehnung des Grusel-Geschäfts über die Halloween-Saison hinaus, die psychologischen Grundlagen der freiwilligen Angst sowie die Beständigkeit einzelner Motive behandelt. Die vorliegende Untersuchung ergänzt diese Reihe um die soziale Dimension des Verkleidens und beschreibt, wie sich der gemeinschaftliche Charakter des Anlasses auf das Kaufverhalten auswirkt.

Für die weitere Entwicklung erwartet der Bericht, dass die Bedeutung abgestimmter Konzepte zunimmt, solange soziale Medien visuell zusammenhängende Inhalte bevorzugen. Für spezialisierte Händler leitet die Analyse daraus die Aufgabe ab, Sortimente stärker in Form kombinierbarer Konzepte zu denken und zusammengehörige Artikel verlässlich verfügbar zu halten. Zugleich betont der Bericht, dass die konkrete Ausgestaltung der Motive kurzlebig bleibt und sich einzelne Themen rasch ablösen können, während das zugrunde liegende Muster des gemeinsamen Verkleidens als beständig eingeschätzt wird.

Randy Mikels
Horror Shop
+49 89 63203389
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